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SerNet, Ausbildung, 2025

Von der Arabistik in die IT-Sicherheit

Die SerNet GmbH übernimmt seit vielen Jahren ein Deutschlandstipendium. Dieses Mal ging es an Olga Nikolaeva, die an der Georg-August-Universität im Master Arabistik und Islamwissenschaften studiert. Olga kommt aus St. Petersburg und hat dort bereits ein Studium in Internationalen Beziehungen mit einem Bachelor abgeschlossen. Im Februar und März hat sie außerdem gleich ein Praktikum in der Marketingabteilung der SerNet absolviert und erzählt hier von ihren Erfahrungen. 
 

Mein Weg zu SerNet

Im Oktober 2024 bin ich aus St. Petersburg in Göttingen angekommen, um nach meinem Bachelor in Internationale Beziehungen ein Masterstudium an der Georg-August-Universität aufzunehmen. Das war eine sehr herausfordernde Zeit für mich — geholfen hat mir, dass ich mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet wurde. 

Dass mit der SerNet GmbH ein Unternehmen aus dem Bereich IT-Sicherheit dieses Stipendium übernommen hat, überraschte mich zunächst. Mein Studienfach Arabistik und Islamwissenschaften hat mit IT ja erst einmal kaum Berührungspunkte. Bei der Verleihungsfeier für die Deutschlandstipendien habe ich dann SerNet-Geschäftsführer Dr. Johannes Loxen kennengelernt. "Jede*r soll eine faire Chance bekommen", erklärte er mir. Darum unterstützt SerNet Studierende aus ganz verschiedenen Fachrichtungen. Außerdem bietet das Unternehmen “seinen” Stipendiaten die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Ich entschied mich, diese zu nutzen: In der Marketingabteilung konnte ich praktische Fähigkeiten erwerben, die später in fast jedem Berufsbereich anwendbar sind.

Eine neue Perspektive: Erste Schritte in der IT-Welt

Zu Beginn verbrachte ich einige Zeit damit, die SerNet-Website durchzugehen, um das Unternehmen und seine Produkte Samba und verinice kennenzulernen. Da ich bisher keine Erfahrung im IT-Bereich hatte, musste ich mir manche technischen Details erst erarbeiten. Trotzdem half mir diese Recherche sehr, um Geschichte, Werte und Tätigkeiten von SerNet zu verstehen – eine wichtige Grundlage für meine späteren Aufgaben.

Gleich in dieser Phase erhielt ich meinen ersten Auftrag: die Nutzungserfahrung (User Experience) der SerNet-Website aus meiner Erstbesuchenden-Sicht zu bewerten und mögliche Verbesserungen zu erarbeiten. Ziel sollte es sein, die sogenannte Conversion Rate zu steigern und zu erreichen, dass mehr Besucher*innen den direkten Kontakt aufnehmen. Das SerNet-Team hat einige meiner Ideen für eine bessere UX gleich aufgegriffen und weiterentwickelt. Auf diese Weise fühlte ich mich direkt in den Prozess einbezogen und sah sofort Erfolge meiner Arbeit.

Nachdem ich SerNet durch die Website sowie durch Gespräche mit dem Verwaltungsteam kennengelernt hatte, begann ich mit meinen Hauptaufgaben.

Texte mit Wirkung – Schreibfreude trifft Marketing-Know-how 

Schon vor meinem Praktikum habe ich mich intensiv mit dem Verfassen von Texten befasst und hatte viel Freude daran. Bei SerNet konnte ich meine Fähigkeiten gezielt ausbauen und neue Perspektiven kennenlernen. Mithilfe praxisnaher Tipps, beispielsweise den W-Fragen oder dem “Call to Action”, verfasste ich sowohl News für die Samba-Website ("SMB3 Interoperability Lab EMEA: Exclusive Testing Event – extend the Samba eXPerience") als auch Beiträge für LinkedIn. Das verschaffte mir Einblicke in die Texterstellung für unterschiedliche Zielgruppen und Medien, die ich später in vielen Bereichen nutzen kann. 

Kreativ und multimedial – Design-Einsatz in Canva

Für meine Texte habe ich begleitende Grafiken in Canva erstellt. So konnte ich mich auch mit Design-Grundlagen und Markengestaltung beschäftigen. Obwohl ich mich an das Corporate Design halten musste, konnte ich kreativ sein und hatte viel Raum für eigene Ideen. Unter anderem habe ich “Kacheln” für die Meilensteine des Samba-Projekts zusammen mit der Sovereign Tech Agency fertiggestellt oder Speaker Cards für die Referent*innen der sambaXP neu gestaltet. Spannendster Auftrag war die Erstellung eines LinkedIn-Karussells für die sambaXP – ein komplettes Designprojekt. Außerdem habe ich eine Agenda für die verinice.XP visualisiert und half hier schon bei der Vorbereitung der Konferenz.

verinice.XP: Live dabei in Berlin

Für die Konferenz zum ISMS-Tool verinice hatte ich die großartige Gelegenheit, mit dem SerNet-Team nach Berlin zu reisen und vor Ort dabei zu sein. Zum Auftakt nahm ich an einem Termin im Hotel teil, bei dem alle Details zur bevorstehenden Konferenz besprochen wurden. So verschaffte ich mir einen Überblick darüber, worauf man bei der Planung einer Konferenz generell achten muss. Jeden Morgen half ich, den Konferenzraum vorzubereiten, zum Beispiel durch das Aufstellen von Schildern und das Anbringen von Namensschildern. Natürlich hat es mich auch gefreut, dass die Konferenz im Zentrum Berlins stattfand – ganz in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten, die ich sogar besuchen konnte.

Nach meiner Rückkehr aus Berlin erwartete mich eine weitere große Aufgabe, die meine volle Anstrengung und Konzentration erforderte.

Marktanalyse: verinice in Chile und Mexiko?

Für drei Wochen arbeitete ich an einem großen Projekt zur Marktanalyse. Ziel war es, Informationen über den IT-Markt in Chile und Mexiko zu sammeln, um die Möglichkeit einer Einführung von verinice in diesen Ländern zu bewerten. Dazu sammelte ich öffentlich verfügbare Daten in drei Richtungen: Wettbewerbsanalyse, Open-Source-Markt und Partner- sowie Vertriebsmöglichkeiten. 

Die größte Herausforderung war für mich das Verständnis technischer Details und Besonderheiten, zumal viele Websites nur auf Spanisch verfügbar waren. Dennoch war diese Aufgabe sehr nützlich, da sie meine Forschungskompetenzen erweiterte und ich einige interessante sowie unerwartete Ergebnisse fand. Nach der Informationssammelphase strukturierte ich alle Daten, filterte das Wichtigste heraus und präsentierte es meinen Kolleginnen und Kollegen. Dies war auch eine gute Sprachpraxis für mich, da ich noch Deutsch lerne und durch die Diskussion meine Sprechfertigkeiten trainieren konnte.

Mein Fazit: Ein Praktikum, das Spuren hinterlässt

Insgesamt bin ich mit meiner Praktikumszeit bei SerNet sehr zufrieden. Ich bin froh, dass ich in einem ausgesprochen freundlichen Team gelandet bin, das immer bereit ist, mich zu unterstützen und zu beraten. Ich konnte meine Schreibfähigkeiten vertiefen und gleichzeitig die Grundlagen des Designs kennenlernen. Außerdem habe ich ein gutes Verständnis dafür bekommen, wie die Arbeit im Marketing funktioniert. Meine Aufgaben waren dabei stets kreativ, vielfältig und förderten meine persönliche Entwicklung. Es lohnt sich also, über das eigene Studium hinaus Erfahrungen zu sammeln. 

Praktikantin Olga Nikolaeva bei der verinice.XP in Berlin
Praktikantin Olga Nikolaeva bei der verinice.XP in Berlin
Kachel zu Meilenstein im Samba-STF-Projekt
Erste Schritte in Canva: Fertigstellung von Grafiken für ein Projekt
Social Card für sambaXP
Neugestaltung der Social Cards für die sambaXP 2025: Grafiken für die Referent*innen und ihre Vorträge
verinice.XP 2025 in Berlin
Mit Ausblick: Olga unterstützte bei der verinice.XP in Berlin
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